Freitag, 5. Februar 2016

Rezension: Christina Lauren * Beautiful Player

Taschenbuch: 384 Seiten
Verlag: Mira Taschenbuch
ISBN-13:
978-3956492143 
Preis: 9,99 EUR
E-Book: 9,99 EUR
Reihe: 3. Teil 
Erscheinungsdatum: August 2015
Übersetzer: Mette Friedrichs



Inhalt: 
Hanna Bergstrom ist ein Nerd, und zwar von der schlimmsten Sorte. Ihre Umwelt, nimmt sie gar nicht war, ihr Kühlschrank ist leer, ihre Klamotten uninteressant, und soziale Kontakte existieren bei ihr nicht. Ihre Familie macht sich große Sorgen, denn sie ist doch noch eine junge Frau und soll ein bisschen unter die Leute und so mischt sich ihr großer Bruder ein. Er stellt ihr mehr oder minder ein Ultimatum, entweder sie ruft seinen besten Freund an, der ihr ein bisschen unter die Arme greifen soll, oder er mischt sich richtig ein. Hanna bekommt keine Luft, was soll sie tun, beide Optionen sind der Albtraum schlecht hin. Aber was keiner in ihrer Familie ahnt, ist, dass der beste Freund von ihrem großen Bruder, ihr heimlicher Jugendschwarm war und Hanna eigentlich immer noch sehr verliebt ist. So ergibt sie sich ihrem Schicksal und ruft ihn an. Wie wird die erste Begegnung verlaufen? Kann Will dieser Herausforderung Herr werden? Oder werden beide ihr blaues Wunder erleben und ein Gefühlskarussell?

Meinung:
Ich mag ja die Beautiful Reihe richtig gern, denn sie ist spritzig, witzig und man weiß einfach, was man bekommt und so freute ich mich auf den nächsten Kerl, den es an den Kragen geht. Allerdings kann ich vorab schon sagen, dass mich dieser Band nicht ganz so überzeugte wie seine Vorgänger und somit der Schwächste bis jetzt ist.

Will ist wie seine zwei Vorgänger der charmante Womanizer und Workaholic. Sein privates Umfeld gibt es nur in Form seiner besten Freunde und seinen andauernden Affären und nicht zu vergessen, seinem Sport. Der Mann läuft nämlich und möchte gern beim Iron Man mitmachen. Weil er seinen guten Freund nichts abschlagen kann und die Familie Bergstrom, wie seine eigene ist, nimmt er sich des Falls Hanna an. Was er nicht geahnt hatte, ist, dass aus dem jüngsten Spross der Familie eine Frau geworden ist und es fällt ihm mit der Zeit immer schwerer, das zu ignorieren. Außerdem beginnt sein Herz sich zu regen und Gefühle zu entwickeln, das wird nun wieder zur Zwickmühle für Will, er soll ja Hanna an den Mann bringen, aber je mehr Zeit vergeht, umso mehr will er der Mann sein.

Hanna besticht hier durch ihre Unverblümtheit und das ist für mich oft der Knackpunkt der Geschichte gewesen. Manche Dinge musste ich nicht so genau wissen und einiges fand ich mehr als überflüssig und so konnte mich am Anfang Hanna so gar nicht erreichen. Ihre Wortwahl war mehr als eine Zumutung und für eine Wissenschaftlerin hätte ich mir da was Besseres gewünscht. Um sich in diese Geschichte hinein zu gewöhnen, brauchte ich einige Zeit und musste das Buch das eine oder andere Mal einfach beiseitelegen. Als aber die Hälfte geschafft war und wir nicht mehr diese dummen Wortgefechte hatten, bekam ich Spaß an der Sache und fand die Entwicklung von grauer Maus zur heißen Frau äußerst charmant. Oder von der einst kleinen Schwester zur interessanten Frau. Denn Hanna lebt noch viel in ihrer Vergangenheit und sieht Will immer noch als Jugendschwarm und merkt gar nicht das ihre Komplexe und Sorgen unnötig sind.

Kurz um, ich mag die Reihe immer noch sehr gern, auch wenn mir hier ein bisschen mehr Fantasie gefallen hätte. So war die Geschichte recht platt und naja, die Wortwahl von Hanna war mir recht vulgär, das hat die Reihe so nicht nötig. Der Aspekt das sich beide schon vorher kannten und sich aber neu kennenlernen mussten, war schön beschrieben und auch ihre anfängliche Freundschaft sehr interessant. Mehr will und mag ich zur Entwicklung nicht schreiben, das müsst ihr selbst lesen, wie Hanna ihren Will um den Finger wickelt und somit das Labor an Wichtigkeit verliert. Aber trotzdem hoffe ich, dass beim nächsten Band wieder mit einem Feuerwerk und jeder Menge Spaß zurechnen ist.


Henry und ich hatten ein wenig Startschwierigkeiten, aber dann witzige Lesestunden, vier Bücherpunkte:
 
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Über die Autorinnen: 

Hinter Christina Lauren steht das Autorinnenduo Christina Hobbs und Lauren Billings. Beide sind bekennende Liebesroman-Fans und schreiben seit 2009 gemeinsam. Getrennt durch den US-Staat Nevada, telefonieren sie mehrmals täglich miteinander und sind sich einig, dass die allerschönste Nagellackfarbe Rubinrot ist. Wenn sie die Wahl hätten, würden sie nur eins tun: den ganzen Tag vom San Clemente Pier in Kalifornien aus aufs Meer blicken. 


Beautiful Reihe:



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1. Teil: Rezension I 2. Teil: Rezension I 4. Teil: Erscheinungsdatum: 10.03.2016


 Vielen lieben Dank an den Mira Taschenbuch Verlag für dieses Rezensionsexemplar.


Kommentare:

  1. Hey Sharon!
    Eine schöne, ehrliche Rezension. Du, ich glaube, die vulgäre Sprache hätte auch mich sehr gestört, vor allem, wenn sie dann noch nicht mal authentisch ist. Echt schade, sowas kann einem anfangs echt den Lesespaß verhageln.
    Trotzdem ist es dir gelungen mich neugierig zu machen. Ich meine, ich hatte mal (mindestens) eine Rezi hier bei dir zu einem anderen Teil der "Beautiful"- Reihe gelesen, aber irgendwie ist das Buch wieder in Vergessenheit geraten. Nun muss ich noch mal stöbern gehen ;)
    Liebe Blubbergrüße
    Anka

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    1. Hallo Anka,

      oh das ist so lieb von dir und ja sie hat mich extrem gestört und es war für mich auch unmöglich, jemanden so gebildeten solche Wörter in den Mund zu legen, naiv hin oder her!!!
      Was soll ich zu der Serie sagen, es ist nicht die große Literatur und es gibt zum Thema weiß Gott bessere, aber mir macht sich Spaß und manchmal braucht ein Mädchen nun mal so was ...lach... Man muss so was halt mögen :-) Aber versuche dein Glück, vielleicht magst du es ja auch, oder du denkst dir "SHARON!!"

      Ein dicken Miau
      Sharon

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  2. Feinen Sonntag, Inga.
    Workaholic, Womenizer, Iron Man - unter dem Level "Extrem" macht es wohl der Gute nicht... ;-)
    Und wenn Mr Perfect schon in den Startblock geht sollte Miss "Ach-laßt-mich-doch-in-Ruhe" über ein deftig gelöstes Mundwerk verfügen. Verbaler Schlagabtausch, der schon bei den Screwball-Comedies der Vierziger funktionierte, dachten sich die Autorinnen.
    Das Gesetz einer Serie: In den eher seltenen Fällen steigert sich die erhoffte Qualität kontinuierlich. Hier ähnelt das Schreiben eben dem Wetter - mal so, mal so.

    Zumindest ist Henry sich sicher, daß er neben dem Buch seinen Kater stehen kann!

    bonté

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    1. Hallo Robert,

      ganz genau! Du Scharfsinniger, du entdeckst aber auch alles ...lach...
      Du ich habe nix gegen gute Dialoge, wenn sie den gut sind und hier herrschte nun mal das falsche Vukabular bei der Dame vor und vermiesste mir den anfänglichen Spaß. Genau das Wetter, am Anfang Regen und dann setzten sich doch noch die Sonnenstrahlen durch ...lach... Was sind wir doch malerisch!

      Der Kater ist hart im nehmen und halt ein richtiger BKH!! Unverwüstlich ...lach...

      Ganz liebe Grüße
      Inga

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