Mittwoch, 10. Mai 2017

NEUES auf dem Büchermarkt ...

Hallo meine Bücherspürnasen,

auf diese Geschichte warte ich schon ein Jahr, damals wurde es mir auf der Messe vorgestellt und dann verschwand es aus den Vorschauen, um ein Jahr später wieder aufzutauchen und direkt meine Alarmglocken läuten zu lassen. Ich muss nämlich sagen, es ist nie aus meinen Erinnerungen verschwunden und das spricht ja schon für das Buch, oder? Aber damit ihr vielleicht auch so angefixt werdet, wie ich, ist hier das Werk:


Der Freund der Toten
Verlag: Dumont
Erscheinungsdatum: 19.05.2017

Der charmante Gelegenheitsdieb und Hippie Mahony glaubte immer, seine Mutter habe ihn aus Desinteresse 1950 in einem Waisenhaus in Dublin abgegeben. Sechsundzwanzig Jahre später erhält er einen Brief, der ein ganz anderes, ein brutales Licht auf die Geschichte seiner Mutter wirft. Mahony reist daraufhin in seinen Geburtsort, um herauszufinden, was damals wirklich geschah. Sein geradezu unheimlich vertrautes Gesicht beunruhigt die Bewohner von Anfang an. Mahony schürt Aufregung bei den Frauen, Neugierde bei den Männern und Misstrauen bei den Frommen. Bei der Aufklärung des mysteriösen Verschwindens seiner Mutter hilft ihm die alte Mrs Cauley, eine ehemalige Schauspielerin. Furchtlos, wie sie ist, macht die Alte nichts lieber, als in den Heimlichkeiten und Wunden anderer herumzustochern. Sie ist fest davon überzeugt, dass Mahonys Mutter ermordet wurde. Das ungleiche Paar heckt einen raffinierten Plan aus, um die Dorfbewohner zum Reden zu bringen. Auch wenn einige alles daran setzen, dass Mahony die Wahrheit nicht herausfindet, trifft er in dem Ort auf die eine oder andere exzentrische Person, die ihm hilft. Dass es sich dabei manchmal auch um einen Toten handelt, scheint Mahony nicht weiter zu stören … 

 
Ich finde, dass die Geschichte schon nach Klassikerstoff klingt, immerhin gibt es einige Heimkehrgeschichten mit Racheplänen. Nun gut, hier ist es noch nicht die Rache, sondern die Wahrheitsfindung und dazu werden auch die Geister befragt und das finde ich großartig. Ich bin ja so mega gespannt auf dieses Debüt und auch noch Irland, muss ich unbedingt lesen. Wie gefällt euch das Buch? Mögt ihr solche Geschichten? Und habt ihr es auch auf der Wunschliste stehen? Oder seit auch ganz sehnsüchtig auf die grüne Insel?

Ganz liebe Grüße
Eure, sich wieder den Reiseführer bereitlegen gehende, Sharon 


Kommentare:

  1. Dia dhuit, Inga
    Um passenderweise mit dem irischen Gälisch einzuleiten.

    Auch die grüne Insel birgt ihre dunklen, finteren Seiten; Abgründe deren Tragweite noch vor vier Jahrzehnten ein gut gedecktes Geheimnis waren. Erniedrigung, Ausbeutung, Wilkür, Gewalt. Die Opfer - schutzlos ausgelieferte Minderjährige.
    "Im Namen des Herren" ging da einiges schief.

    So besehen mag der erdachte Plot, hier im Roman, nahezu harmlos wirken. Allerdings wirkt sich das Unrecht eines erdachten Verbrechens nicht weniger grundsätzlich aus. Die Leser beruhigt der fiktive Charakter der Story zudem. Ein gefälliges Vergnügen.

    Besagtes Buch-Cover wirkt eigentlich optisch bereits wie der Zug aus einem Joint. :-)

    bonté

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    1. Salut Robert,

      ich möchte unbedingt mal nach Irland, eigentlich wollten wir dahin flittern, aber es passte zeitlich nicht, aber der Traum ist noch immer da.

      Gerade die grüne Insel hat ihre finsteren Seite, allein die Geschichte, aber auch die Mythen und das fantastische ... Ach, ich mag einfach die Magie von dort.

      Ich mag den Plot, verschworene Gemeinschaft, Geheimnisse und Geister, was will man mehr, genau meins ... ich will, nein, muss es lesen!

      Ich mag das Cover und ganz ohne Drogen ...lach..

      Ganz liebe Grüße
      Inga

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