Mittwoch, 5. Juli 2017

NEUES auf dem Büchermarkt ...

Hallo meine Bücherkundschafter,

das ich ein Fabile für die Franzosen habe, dürfte ja nicht mehr unbekannt sein, mir ist natürlich ein neuer Roman ins Auge gesprungen. Grégoire Delacourt nimmt sich dem Thema, Familie und Vorbestimmung an und erzählt wie solch ein Druck, einen Menschen belasten können. Besonders spannend finde ich ja, dass es ums Schreiben geht, ein Gedicht geschrieben und schon ist man der neue Bestseller Autor der Zukunft. Das ist bei mir wie die Frage, du schreibst einen Blog, wann kommt dein Buch? Mann kann es nicht beeinflussen und muss damit leben, und wie es den Romanhelden ergeht, schaut mal:

 
Der Dichter der Familie
Verlag: Atlantik
Erscheinungsdatum: 18.07.2017

Mit sieben Jahren schreibt Édouard sein erstes Gedicht. Wie charmant! Die Familie ist entzückt, von jetzt an steht fest: Édouard ist der Dichter der Familie. Doch für ihn beginnt damit der unaufhaltsame Abstieg: Die Jahre vergehen, und vergebens versucht er diesen einen Moment reiner Liebe und Bewunderung wiederauferstehen zu lassen. Nichts will ihm gelingen: Er wählt die falsche Frau und muss machtlos zusehen, wie seine Familie zerbricht. Statt Schriftsteller wird er Werbetexter, trotz seiner Erfolge fühlt er sich als Versager. »Schreiben heilt«, hat sein Vater immer gesagt – wird Édouard schließlich die Worte finden, die ihn und seine Liebsten zu heilen vermögen? 



Ich weiß jetzt schon, dass ich es mögen werde, da mich die französische Feinfühligkeit über Gefühle zu schreiben bis jetzt immer begeistert hat. Sie schaffen es immer Alltägliches realistisch rüber zubringen und das mit einer Raffinesse, die meine Seele berührt. Also bin ich sehr gespannt, wie der Autor, seinem Autor Leben einhaucht. Na, was sagt ihr? Steht schon auf eurer Wunschliste? Und wer kennt die Frage auch, ob man schon am Roman schreibt? Nicht jeder Blogger möchte Autor werden, oder?

Ganz liebe Grüße
Eure, wieder im französischen Kochbuch blätternde, Sharon

Kommentare:

  1. Bonsoir, Madame Inga.
    Mon dieu...manque ici un commentaire!

    Der Atlantik-Verlag gibt sich mit seinen Leseerlebnissen "Buch" eher seltenst eine Schwäche. Bücher als reales Erlebnis - hier lässt sich jede Digitalitis vergessen.

    Der Nachtmahr der Dichter ist & bleibt das zweite Werk. Nicht nur Familien können einen mit Erwartungen wie einen Korken zurück in die selbe Weinflasche zwängen. Schlimmer bleibt wohl nur, wenn man/frau sich selbst in den Flaschenhals zu zwängen versucht. Aber jede Liebe zum Wort lässt sich nicht erzwingen. Sie kommt!

    Um mal wieder in ein altes Laster zu fallen - ein Filmtip:
    Die Autorin Bella Brown leidet unter ihrer Schreibblockade. Einer Schreibblockade, die vielleicht mit Bellas manischem Hang zur Akribie einhergeht. Was sie übrigens nicht davon abhält ihren hauseigenen, englischen Garten verwildern zu lassen.
    Das Schicksal spielt Wegweiser, denn plötzlich m u s s sich Bella um diesen Garten kümmern. Ein Unterfangen, so gross, dass es sie die Augen für das Leben öffnen lässt.
    'Der Wunderbare Garten Der Bella Brown'...pour votre plaisir!

    bonté

    bonté

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    1. Salut Robert,

      der Atlantik Verlag macht einfach tolle Bücher und sie treffen so oft meinen Geschmack. Und so ein Hardcover ist doch immer was feines :D

      Stimmt, das zweite Werk ist das Schwierigste, daran sind schon viele Schriftsteller gescheitert. Aber hier ist es ja noch etwas anderes, ein Gedicht als Kind und schon ist man fürs Leben geprägt. Mal sehen wie er seine Bestimmung meisters...

      Du wirst es nicht glauben, aber den Trailer habe ich mir kurz vorher angeschaut und den möchte ich gern sehen. Aber danke für den Tipp :-)

      Ganz liebe Grüße
      Inga

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